Gut gebrüllt, Löwe?

„Prinz Kaspian“ ist ein Agenda-Film, daran besteht kein Zweifel, und offensichtlicher kann er sich als solcher auch nicht mehr zeigen. Seine diesbezügliche Ehrlichkeit – im Gegensatz zum Vorgänger, der noch durchaus subtiler vorging – müsste man Regisseur Andrew Adamson sogar hoch anrechnen.
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Als Spektakel funktioniert auch dieser zweite Narnia-Film ganz hervorragend. Aber: dass „Prinz Kaspian“ mehr ist, dass der Film auch erziehen will, ist offensichtlich, schon bedingt durch seine junge Zielgruppe. Hinter dem offensichtlichen Bibelpädagogik-Subtext verbergen sich Politpropaganda und Kriegsdurchhalteparolen. Ein Kinderfilm als Rekrutierungsvideo. Die christliche Rechte braucht Nachwuchs.

Der erste war schon stinklangweilig und fies moralinsauer.
Heise-Kritik zu Teil 2