Da war wohl wem langweilig: Karl Marx – Das Kapital als Hörbuch unter CC-Lizenz. (via)
So lautet die Bezeichnung der Droge, die Han Solo im Roman zu Star Wars schmuggelt.
Im Original heißt das Zeug Spice und das scheint ja nun 30 Jahre später endlich auch auf diesem Planeten ein Trend zu werden.
Und noch was zum Thema Star Wars und Drogen:
Meine Mutter kam zu mir und meinte: „Liebes, ich dachte mir, bevor Du das Gras rauchst, wo man Dich dabei erwischen kann und Du Ärger bekommst, könnten wir gemeinsam damit experimentieren.“
Damals – und offengestanden selbst heute – konnte ich mir nichts Seltsameres vorstellen. Aber meine Mutter verschwand wieder im Wirbelwind ihres Lebens und vergaß ihren Vorschlag.
Nachdem klar geworden war, daß ihr unser Experiment entfallen war, stahl ich das Gras aus ihrem Wäscheschrank und experimentierte mich in meinem Baumhaus um meinen Verstand.
Ich muß das wirklich genossen haben, denn ich experimentierte die nächsten sechs Jahre lang mit Marijuana, bis es plötzlich zurückschlug.
Am Anfang stand unkontrolliertes Kichern und das Schweben in einem angenehmen Schleier, aber plötzlich wurde es unheimlich, dunkel und furchteinflößend.
Ich brauchte eine Ersatdroge. Damals war ich etwa 19 und drehte gerade Krieg der Sterne. Nachdem ich mich also sorgfältig nach einem Ersatz umgesehen hatte, entschied ich mich für Halluzinogene und Schmerzmittel.
Man sagt ja immer, Religion sei das Opium der Massen. Nun, ich nahm mit religiösem Eifer massenweise Opiate.
Aus der Autobiographie von Carrie Fisher.
Mehr davon bei StarWars-Union
Okay, mal ein paar Tipps zum Thema Zombies:
Eine großartige Mischung aus hartem, geradlinigem Zombiehorror und unterschwelliger Medien- und Gesellschaftskritik bietet die britische Kurzserie Dead Set. Darin bricht in England (und vermutlich weltweit) die übliche Zombieseuche aus und die letzten Überlebenden sind ausgerechnet die Kandidat_innen der TV-Show Big Brother
Analytisch setzt sich ein unterhaltsamer Artikel von Telepolis mit den Filmen von George A. Romero auseinander.
Hinter dem Terror, den die Zombies verbreiten, mag sich vielleicht nichts anderes als die Angst vor der Masse und der Befürchtung, wie sie zu werden, verbergen. Vielleicht sind Zombiefilme gerade deshalb bei Zuschauern im Teenageralter so beliebt, weil die Protagonisten oft in einen Konflikt stecken, den die meisten Pubertierenden gut kennen.
Draußen ist die fremde, merkwürdige Welt der Erwachsenen, die aus der Sicht der Jugendlichen nichts anderes tun, als geistlos zur Arbeit zu wandeln, fern zu sehen und zu konsumieren. Sie verstehen die Musik, Witze und Lebenswelt der Jungen oft nicht, und allgemein ist es für sie schwer bis unmöglich, mit ihnen sinnvoll zu kommunizieren. Wie im Zombiefilm wissen die meisten intuitiv, dass es auf kurz oder lang wohl keinen Weg gibt, dem Schicksal der Assimilation und Anpassung zu entgehen; einer von „ihnen“ zu werden.
Joachim Allgaier: Das Proletariat der Filmmonster
[edit]Auch ein netter Ansatz:
I love Sarah Jane
(via Nerdcore)
[/edit]
Und Vegetarier war er auch. Das erklärt trotzdem die ganze Scheiße nicht, auch wenn’s manche gern so einfach hätten (dazu zähle ich jetzt aber NICHT die verlinkte Seite, sondern mehr so die Allgemeinheit)
In einem solchen Fall ist eine Kamerafahrt sinnvoll.
aus: Eugene Vale – Die Technik des Drehbuchschreibens für Film und Fernsehen
Instructions / Anleitung:
- Grab the nearest book. / Greif Dir das nächst erreichbare Buch.
- Open it to page 56. / Schlage Seite 56 auf.
- Find the fifth sentence. / Finde den fünften Satz.
- Post the text of the sentence in your journal along with these instructions. / Veröffentliche den Text des Satzes in Deinem Blog zusammen mit dieser Anleitung.
- Don’t dig for your favorite book, the cool book, or the intellectual one: pick the CLOSEST. / Greif nicht Dein Lieblingsbuch oder ein cooles Buch oder ein intellektuelles: Nimm das, das Dir am nächsten ist.
via Der Eckpfeiler