Archiv für November 2008

Christian Klars To-Do-Liste

- Konto bei der Dresdner Bank eröffnen
- im Wörterbuch den Begriff “Reue” nachschlagen
- schön was wegpusten (z.B. Zigaretten)
- alle Folgen von “Ein Colt für alle Fälle” gucken
- mal nach Landshut fahren (oder fliegen)
- Konzertbesuch (Guns N’ Roses?) in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle

via NetReaper

Faltet eure Hände…

Our Frame Rate, who art in heaven,
hallowed be thy cadence.
Though new display technology come,
thy blur be done,
on LCDs as it is on Plasmas
Give us this day our daily motion sickness.
And forgive us our disgust,
as we forgive those who use slow frame rates to spite us.
And lead us not into 2:3 pulldown,
but deliver unto us both HD and 4K.
For thine is the look, the feel and the tired old standard.
for ever and ever.
Amen.

via centerX

Kapital Hörbuch

Da war wohl wem langweilig: Karl Marx – Das Kapital als Hörbuch unter CC-Lizenz. (via)

Immer dieser Bayern…

So hat Bayern mit 16,6 Prozent den höchsten Anteil an Antisemiten, gefolgt von Baden-Württemberg mit 13,3 Prozent und knapp vor Thüringen mit 12,9 Prozent. Gleichauf liegen Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern bei der Zustimmung für die Verharmlosung des Nationalsozialismus, gefolgt von Schleswig-Holstein.

Und ausländerfeindliche Ressentiments sind in Bayern und Sachsen-Anhalt offenbar fast gleich stark verbreitet. Mit 39,1 Prozent liegt der Freistaat knapp hinter dem Ostland, 39,3 Prozent. Brähler und Decker bezeichneten dieses Phänomen als „Südwest-Problem“.

Quelle: taz

Film, Zensur und Altersbeschränkungen

Zwei Interessante Dokumentationen:

This Film is not yet rated

The Return of A Clockwork Orange
[edit]ACHTUNG! Diese Doku enthält einige Spoiler! Außerdem wollte ich an dieser Stelle explizit darauf hinweisen, dass, auch wenn ich diese Dokumentation für recht sehenswert halte, ich einigen der Äußerungen, insbesondere im Bezug auf die Vergewaltigungsszenen des Films, bei weitem so nicht zustimmen kann.[/edit]

Gewürz

So lautet die Bezeichnung der Droge, die Han Solo im Roman zu Star Wars schmuggelt.
Im Original heißt das Zeug Spice und das scheint ja nun 30 Jahre später endlich auch auf diesem Planeten ein Trend zu werden.

Und noch was zum Thema Star Wars und Drogen:

Meine Mutter kam zu mir und meinte: „Liebes, ich dachte mir, bevor Du das Gras rauchst, wo man Dich dabei erwischen kann und Du Ärger bekommst, könnten wir gemeinsam damit experimentieren.“
Damals – und offengestanden selbst heute – konnte ich mir nichts Seltsameres vorstellen. Aber meine Mutter verschwand wieder im Wirbelwind ihres Lebens und vergaß ihren Vorschlag.
Nachdem klar geworden war, daß ihr unser Experiment entfallen war, stahl ich das Gras aus ihrem Wäscheschrank und experimentierte mich in meinem Baumhaus um meinen Verstand.

Ich muß das wirklich genossen haben, denn ich experimentierte die nächsten sechs Jahre lang mit Marijuana, bis es plötzlich zurückschlug.
Am Anfang stand unkontrolliertes Kichern und das Schweben in einem angenehmen Schleier, aber plötzlich wurde es unheimlich, dunkel und furchteinflößend.
Ich brauchte eine Ersatdroge. Damals war ich etwa 19 und drehte gerade Krieg der Sterne. Nachdem ich mich also sorgfältig nach einem Ersatz umgesehen hatte, entschied ich mich für Halluzinogene und Schmerzmittel.

Man sagt ja immer, Religion sei das Opium der Massen. Nun, ich nahm mit religiösem Eifer massenweise Opiate.

Aus der Autobiographie von Carrie Fisher.
Mehr davon bei StarWars-Union

Obama Hitler

Und ich dachte schon Lafontaine wär Hitler…

Let’s get Zombified

Okay, mal ein paar Tipps zum Thema Zombies:

Eine großartige Mischung aus hartem, geradlinigem Zombiehorror und unterschwelliger Medien- und Gesellschaftskritik bietet die britische Kurzserie Dead Set. Darin bricht in England (und vermutlich weltweit) die übliche Zombieseuche aus und die letzten Überlebenden sind ausgerechnet die Kandidat_innen der TV-Show Big Brother

Analytisch setzt sich ein unterhaltsamer Artikel von Telepolis mit den Filmen von George A. Romero auseinander.

Hinter dem Terror, den die Zombies verbreiten, mag sich vielleicht nichts anderes als die Angst vor der Masse und der Befürchtung, wie sie zu werden, verbergen. Vielleicht sind Zombiefilme gerade deshalb bei Zuschauern im Teenageralter so beliebt, weil die Protagonisten oft in einen Konflikt stecken, den die meisten Pubertierenden gut kennen.

Draußen ist die fremde, merkwürdige Welt der Erwachsenen, die aus der Sicht der Jugendlichen nichts anderes tun, als geistlos zur Arbeit zu wandeln, fern zu sehen und zu konsumieren. Sie verstehen die Musik, Witze und Lebenswelt der Jungen oft nicht, und allgemein ist es für sie schwer bis unmöglich, mit ihnen sinnvoll zu kommunizieren. Wie im Zombiefilm wissen die meisten intuitiv, dass es auf kurz oder lang wohl keinen Weg gibt, dem Schicksal der Assimilation und Anpassung zu entgehen; einer von „ihnen“ zu werden.

Joachim Allgaier: Das Proletariat der Filmmonster

[edit]Auch ein netter Ansatz:
I love Sarah Jane
(via Nerdcore)
[/edit]

Schick

Eieiei

Und Vegetarier war er auch. Das erklärt trotzdem die ganze Scheiße nicht, auch wenn’s manche gern so einfach hätten (dazu zähle ich jetzt aber NICHT die verlinkte Seite, sondern mehr so die Allgemeinheit)

Punks not dead?

Grad im TV gesehen:

wtf???

Nearest Book Meme

In einem solchen Fall ist eine Kamerafahrt sinnvoll.

aus: Eugene Vale – Die Technik des Drehbuchschreibens für Film und Fernsehen

Instructions / Anleitung:
- Grab the nearest book. / Greif Dir das nächst erreichbare Buch.

- Open it to page 56. / Schlage Seite 56 auf.

- Find the fifth sentence. / Finde den fünften Satz.

- Post the text of the sentence in your journal along with these instructions. / Veröffentliche den Text des Satzes in Deinem Blog zusammen mit dieser Anleitung.

- Don’t dig for your favorite book, the cool book, or the intellectual one: pick the CLOSEST. / Greif nicht Dein Lieblingsbuch oder ein cooles Buch oder ein intellektuelles: Nimm das, das Dir am nächsten ist.

via Der Eckpfeiler