Leverage

Als Marx für Anfänger beschreiben die Serienjunkies die Serie Leverage.

Eine Gruppe von Einzelgängern, Dieben, jeder auf seinen eigenen Profit bedacht, findet zusammen, weil es ohne eine Gemeinschaft, ohne Zusammenhalt, ohne ein Für- und Miteinander einfach nicht geht. Das „Jeder für sich“ ist passé. Wer möchte, kann darin vielleicht sogar das Bilden von „Koalitionen gegen die Bourgoisie“ entdecken, welches Marx in seinem „Manifest der Kommunistischen Partei“ vorschwebt.
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In die gleichermaßen spannenden wie lustigen Geschichten mit ihren sympathischen Hauptfiguren und ihrem emotional warmen Grundton ist eine beißende Gesellschaftskritik eingeschrieben, die mit der Vision eines sozialen, eines menschlichen Miteinanders ausbalanciert wird. Wer immer sich als Serienmacher in nächster Zeit an Kapitalismuskritik versuchen will – „Leverage“ ist dafür im Augenblick das Maß aller Dinge.

Klingt ganz nett. Mal sehen, wann ich eine Gelegenheit finde, mir das mal anzusehen.