Olympia in München?

München und Garmisch-Patenkirchen wollen die Olympischen Winterspiele 2018 veranstalten.
Wie das so mit historischen Rückbleibseln ist, hatte ich schon mal erwähnt.
Ein autonomes AOK oder ähnliches ist bisher noch nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Dafür haben sich zumindest schonmal einige Münchner Bürger_innen zum Netzwerk NOLYMPIA 2018 zusammengeschlossen. Die Homepage gibt allerdings noch nicht viel Informationen preis, weder über eine prinzipielle politische Verortung, noch eine artikulierte Kritik an den Olympischen Spielen und der Bewerbung Münchens.
Ein erstes Statement des Netzwerks (auf Englisch) hat der Sportjournalist Jens Weinreich in seinem Blog dokumentiert.
In diesem Statement liegt der Schwerpunkt der Kritik vor allem im Natur-/Heimatschutz. Ein verstärkter Repressionsapparat wird zwar kurz erwähnt, aber weder als solcher benannt, noch wird daran eine fundierte Kritik geübt, ähnlich wie bei der kurzen Beschreibung sonstiger Umstruktuierungsprozesse.

Was nicht ist, kann aber sicherlich noch werden. Und bestimmt kommt dann auch noch ein ordentliches AOK mit dazu, um vielleicht auch noch, äh, weitere Akzente setzen in Kritik und Widerstand setzen zu können.

via mucbook


1 Antwort auf “Olympia in München?”


  1. 1 Sylvio 20. Februar 2010 um 19:47 Uhr

    Hallo,

    die Seite wird die Tage überarbeitet. Wir hoffen auch den Widerstand gegen Olympia2018 auf ein breites Spektrum aus ökologischen, sozialen und emanzipativen Gruppen aufbauen zu können der vielfältig gegen Olympia protestiert…

    Ob und in wie fern eine Spaltung der Kritiker in „autonomen“ und „bürgerlichen“ Kritiker was bringt, sei dahin gestellt.

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