Archiv für Februar 2010

AOK München

In meinen Trackbacks aufgetaucht: Die Seite eines Anti-Olympia-Komitees München, bisher noch ohne wirklichen Inhalt, aber mit schickem Scherbenbanner. And it burns, burns, burns…

Homophobie? WTF?

Wie viel Bullshit frühstückt eigentlich Hans Georg Stocker, der Betreiber des Clubs Backstage in München, jeden morgen?

Das Backstage, der Ort, an dem in den vergangenen Monaten mehrmals umstrittene Reggae-Sänger auftraten, reagiert nun konsequent und lädt zu einer Podiumsdiskussion. Das Thema: „Homophobie in der Reggae-Musik“.

Am Freitag, den 19. Februar ab 19:30 Uhr werden Vertreter aus Politik, Behörden, Agenturen und Künstler im Backstage Werk diskutieren. Anschließend tritt die Dancehall-Gruppe T.O.K. auf.

Quelle: Münchenblogger

Zu T.O.K. gibt’s ein paar Hintergründe im Offenen Brief diverser Bayrischer Gruppen an die Organisator_innen des Chiemsee Reggae.

Und wer setzt sich bei so einer Veranstaltung noch mit aufs Podium, um dann einem Stocker und seinem Publikum damit auch noch das Gütesiegel „kritische Auseinandersetzung“ zu schenken?

Auf der Backstage-Homepage ist nur zu erfahren, dass das Konzert 25€ kosten soll. Ob die Podiumsdiskussion auch Eintritt kosten soll und wer dort diskutieren wird, steht dort leider nicht.

Und nun: Das Wetter!


via Failblog

Inspiration für 2018


Anarchistischer Hürdenlauf

Während sich am Wochenende in Deutschland alle (linken,/autonomen/whatever) Blicke nach Dresden richteten, war in Kanada die Eröffnung der Olympischen Winterspiele das große Thema.
Ein breites Bündnis aus „indigenous people, anarchists, anti-poverty activists, environmentalists, and others“ versuchte den Fackellauf zum Stadion zu verhindern. Das klappte leider nicht ganz, aber zumindest musste der Lauf scheinbar weit umgeleitet werden. Natürlich kein Thema für unsere Medien.

So war auch ich dann auch eher überrascht über den ausgiebig bebilderten Bericht dazu bei CrimethInc., der nach feiner Action aussieht.


Anarchistisches Bowling

2Fat 2Fly

Shakesville berichtet, dass Kevin Smith aus einem Flugzeug der SouthwestAirlines geworfen wurde, weil er „zu fett“ sei. Dummerweise (für die Fluggesellschaft) ist Smith bekannt als Regisseur (Clerks, Dogma), so dass sich die ganze Geschichte dankt Twitter & Co nun zum PR-GAU entwickelt.

Olympia in München?

München und Garmisch-Patenkirchen wollen die Olympischen Winterspiele 2018 veranstalten.
Wie das so mit historischen Rückbleibseln ist, hatte ich schon mal erwähnt.
Ein autonomes AOK oder ähnliches ist bisher noch nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Dafür haben sich zumindest schonmal einige Münchner Bürger_innen zum Netzwerk NOLYMPIA 2018 zusammengeschlossen. Die Homepage gibt allerdings noch nicht viel Informationen preis, weder über eine prinzipielle politische Verortung, noch eine artikulierte Kritik an den Olympischen Spielen und der Bewerbung Münchens.
Ein erstes Statement des Netzwerks (auf Englisch) hat der Sportjournalist Jens Weinreich in seinem Blog dokumentiert.
In diesem Statement liegt der Schwerpunkt der Kritik vor allem im Natur-/Heimatschutz. Ein verstärkter Repressionsapparat wird zwar kurz erwähnt, aber weder als solcher benannt, noch wird daran eine fundierte Kritik geübt, ähnlich wie bei der kurzen Beschreibung sonstiger Umstruktuierungsprozesse.

Was nicht ist, kann aber sicherlich noch werden. Und bestimmt kommt dann auch noch ein ordentliches AOK mit dazu, um vielleicht auch noch, äh, weitere Akzente setzen in Kritik und Widerstand setzen zu können.

via mucbook

Stephen Fry disst die Katholische Kirche

Der großartige Stephen Fry erklärt ausführlich, fundiert und dabei sehr unterhaltsam, warum die katholische Kirche böse ist:

Deutsche Zustände

Deutsche Zustände. (via)

Heute Schneeballschlacht

Das berichtet zumindest Mucbook:

Die ominöse Münchner Partyguerilla plant einen neuen Angriff auf die Münchner Ordnung. Nach dem gründlich misslungenen U-Bahn-Mob, ruft man für morgen zu einer Massen-Schneeballschlacht hinterm Rathaus auf. Man darf gespannt sein, wie die Münchner Polizei auf die erneut anonym via twitter und facebook verbreiteten Einladung der Partyguerilla reagieren wird. Das letzte Mal ist eine Hundertschaft gegen vermeintliche Randalierer in der U-Bahn eingeschritten. Die Verantwortlichen der Party-Flashmobs sind laut Polizei noch immer nicht gefunden worden.

Der neue Aufruf tauchte rund 24 Stunden vor der angekündigten Veranstaltung erstmals im Internet auf.

Das Motto ist dieses Mal der aktuellen Wetterlage angepasst: “>> Schneeballschlacht-Flashmob < < München Ost vs. München West”. Als Treffpunkt wird der Marienhof hinter dem Neuen Rathaus genannt. Am 11. Februar, 19.30 Uhr sollen die Münchner dort “Trommeln und elektronische Musik” mitbringen, so der Aufruf. “Glühwein und andere Heißgetränke”, seien ebenfalls “erwünscht”.

Grillen & Gewalt

Ich hatte schon mal kurz auf eine Geschichte aus München hingewiesen, bei der ein „illegaler Griller“ vom Münchner USK verprügelt wurde.
Zu der Geschichte gibt es inzwischen auch einen Beitrag des ZDF-Magazins mona lisa.
via Schwachsinn

Mad Men

Schaut euch die Serie Mad Men an!!!
Smash Patriarchy!
Staffel 1 gibt es wohl inzwischen auch schon mit deutscher Tonfassung für alle, die keinen Spaß am O-Ton haben.

Wie Nachrichten funktionieren

Im Fernsehen werden Nachrichtenberichte ja ziemlich generisch zusammengebastelt, was der folgende Beitrag ziemlich gut dokumentiert:

via tous et rien

In den Zeitungen lässt man sich dann die verbreitete Meinung gleich extern zahlen. So schrieb Stefan Kornelius in der Süddeutschen Zeitung, warum die Proteste gegen die Münchener „Sicherheitskonferenz“ Blödsinn und der SiKo-Chef Ischinger total nett ist. Ein paar Tage später durfte er dann netterweise die „Night Owl Session“ auf der SiKo moderieren. Detailliert zusammengefasst hat diese Geschichte der Bikepunk.