Wer im Glaskasten sitzt…

Hier eine Information für alle, die mehr Transparenz in der Naziszene fordern:

Gegenüber der St.-Pius-Kirche im Münchner Stadtteil Berg am Laim liegt das „Wirtshaus Zum Glaskasten“. Den ungewöhnlichen Namen trägt die weiträumige Gaststätte aufgrund der auffallend großen Fensterfronten. Nachmittags treffen sich hier vorwiegend ältere Männer aus dem Viertel zum Kartenspielen und Biertrinken, auch ein Dart-Club nutzt den „Glaskasten“ für Training und Turniere.

Abends kommen ganz andere „Gäste“ hierher. Junge Neonazis aus den militanten Neonazi-Kameradschaften Münchens und des Umlands, z. B. aus Neubiberg oder Gilching, gehen dann im „Kampflokal“, so die szeneinterne Bezeichnung, ein- und aus. Die „Freien Nationalisten München“ (FNM) würden sich „regelmäßig zum Kameradschaftsabend in einer Gaststätte“ treffen, so deutet die Gruppe auf ihrer Homepage konspirativ an. Diese ungenannte „Gaststätte“ ist ebenfalls meist die Kneipe „Glaskasten“ im Münchner Osten. Fast jeden Donnerstag Abend setzen sich hier zehn bis zwölf junge Neonazis ins Nebenzimmer, oft ist der vorbestrafte NPD-Bundestagskandidat Philipp Hasselbach dabei.

Das schreibt das aida-Archiv

And now for something completely different: Eine Sammlung Deutscher Sprichwörter

„Glück und Glas – wie leicht bricht das.“
„Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“
„Scherben bringen Glück.“

Kennt ihr noch weitere?


1 Antwort auf “Wer im Glaskasten sitzt…”


  1. 1 Kneissl Hias 13. März 2010 um 19:00 Uhr

    Lasst uns ein Scherbengericht halten über diese Nazis!

    Be Glasbruch to your local Nazi!

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.