Macht und Vermittlung.

Was mir in all den Debatten, nicht nur den aktuellen, auch sonst, wenn wir über Rassismus, Sexismus, Homophobie zu berichten wissen, auffällt, ist folgendes Schema: Jemensch beschwert sich über den Mist, der passiert, andere wiederum tun das als individualisiertes Problem ab, negieren Erfahrungen, negieren dieses Problem als Repräsentation für ein strukturelles Gefüge, das uns alle irgendwie einen Platz zuweist, von dem aus wir eingeschränkt werden, was die Schlagkräftigkeit der Argumente betrifft.

Wer gesellschaftliche Machtverhältnisse kritisiert, muss sich fragen lassen, warum er_sie unbequem ist oder nicht vielleicht überzogen reagiert oder es einfach nicht das versteht, worum es eigentlich geht (wobei letzteres selten ausgeführt wird).

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