Archiv für Mai 2011

Individuell und nicht kommerz?

Gegen die Herrschaften der falschen Freiheit

Unter dem wohl großartigstem Szene-Insidergag-Motto der letzten Jahre, weist die antifa nt darauf hin, dass am Samstag in München der Gründungsparteitag des bayerischen Landesverbands der rechtspopulistischen Partei Die Freiheit geplant sei.
Dazu schreiben sie:

Gegründet wurde DIE FREIHEIT im Oktober 2010 in Berlin von dem ehemaligen CDU-Abgeordneten René Stadtkewitz. Dieser war zuvor einer der Hauptakteur_innen der rassistischen Kampagne gegen einen geplanten Moscheebau in Berlin. Seit 2008 ist er stellvertretender Vorsitzender der rassistischen Bürgerbewegung Pax Europa (BPE).

Zwei der zentralen Figuren bei der Gründung des bayerischen Landesverbandes sind Christian Jung und Michael Stürzenberger, die beide eine politische Karriere am rechten Rand der CSU hinter sich haben. Stürzenberger ist unter bei der BPE sowie Führungsperson der Münchner Gruppe rund um das rassistische Blog „Politically Incorrect“ (PI). Auf dieser Website werden in tabubrecherischem Gestus Hetzartikel, vor allem gegen (vermeintliche) Muslim_innen, Sinti_za und Rom_nija und Linke, veröffentlicht. Ihr paranoider Wahn, der hinter nahezu allen gesellschaftlichen Entwicklungen die Gefahr einer „Islamisierung“ und den „Untergang des Abendlandes“ ausmachen will, ist in ihrem Auftreten mehr als offensichtlich.

Der Landesbeauftragte der Partei für Bayern und Kandidat für den Landesvorsitz, Christian Jung, arbeitete bis zu seiner momentanen Beurlaubung im Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR). In dieser Behörde war der Rassist zuständig für die Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen sowie für die Durchführung von Abschiebungen.

Rechtspopulistischer „Stargast“ soll Oskar Freysinger sein. Dieser sitzt für die Schweizerische Volkspartei (SVP) im Schweizer Nationalrat und war maßgeblicher Initiator der rassistischen Anti-Minarett-Kampagne in der Schweiz. Er kann als eine der Gallionsfiguren der rechtspopulistischen Bewegung in Europa bezeichnet werden.

Die jetzige Gründung eines bayerischen Ablegers von DIE FREIHEIT reiht sich in rassistische, sozialchauvinistische Entwicklungen innerhalb der deutschen Mehrheitsgesellschaft ein. Dabei versuchen sie an antimuslimische Diskurse anzuknüpfen, wie sie im Zuge der „Sarrazin-Debatte“ vermehrt in die Öffentlichkeit traten und somit als neue Rechtspartei zu etablieren.

Im Januar diesen Jahres konnte der erste Versuch einen Landesparteitag in Berlin abzuhalten aufgrund antifaschistischer Intervention verhindert werden. Wir rufen alle Antirassist_innen auf, kommenden Samstag Mittag, am 4. Juni, in München gegen diese rassistische Parteigründungsverantaltung zu protestieren.

Achtet auf weitere Ankündigungen und checkt regelmäßig antifa-nt.de

Präzise auf den Punkt


via observando

This is what democracy looks like! (8)



via eye said it before

Hagen Rether

Als ich das letzte Mal Hagen Rether live sah (ist zugegeben schon etwas her, im Herbst 2006) regte der sich vor einem sich viel zu reich und schick gebenden Publikum auf: „Die WM ist auch durch. Die braune LaOla ist über Deutschland geschwappt.“ Ich war der einzige der lachte. Fand ich ziemlich gut.

Kruzifix noch oamal!


via minds delight

Ja, ja, die Piraten…

Während einige der anwesenden Mitglieder der Piratenpartei peinlich berührt waren und die Aktion sofort im Anschluss und auch hinterher auf Twitter als Fail bezeichneten, hat sich einer jedoch vom Referenten “verstanden gefühlt” und bezeichnete das Publikum im Nachhinein (ebenfalls Twitter) als “aggressive linke Punker”, beklagte den “linken Genderzeitgeist” und schlug vor das nächste Mal gebildeteres Publikum einzuladen, welches sich “zu benehmen weiß”.

side-glance: Benachteiligung von Jungen – Was ist eigentlich “geschlechtersensibel”?

This is what democracy looks like! (7)


via Spreeblick

Die wohl bestgelaunteste Randalehymne ever!

Audiolith & Frauen, anyone?

Ich bin ja was aktuelle Musik angeht nicht mehr so auf der Höhe der Zeit, aber neulich hab ich mich mal wieder gefragt, wie das eigentlich mit Audiolith und den Frauen so ist. Da gab es irgendwann Flicke als Sängerin bei Juri Gagarin – die sind mittlerweile aber aufgelöst, konnte ich dem Internet entnehmen. Seit kurzem gibt es noch Ira Atari. Ansonsten ist das ein Kerleverein. Das ist jetzt wahrlich nicht besonders ungewöhnlich. Aber bei Audiolith, das ja gemeinhin als nettes, cooles und auch politisches, vielleicht sogar reflektiertes Projekt gilt und von Leuten gemocht wird, die sich dafür halten, hat es mich schon immer ein bisschen gewundert.

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via Design You Trust

It’s Time for more Sex, Blood & Rock‘N'Roll


via Serienjunkies