Archiv für Juni 2011

Noch ‚n Schwanz, noch ‘ Schwanz, noch ‚n…

Und hier nun zum Wochenende das große „Namen für irgendwas zwischen den Beinen“-Double-Feature.


2tes Video via Minds Delight

Ungarn: Zwangsarbeit für Roma / Sozialhilfeempfänger

Ungarn: Zwangsarbeit für Roma / Sozialhilfeempfänger

[schlechten Stasi-Witz bitte hier einsetzen]

Der mdr berichtet:

Die massenhafte Datenauswertung durch die Sächsische Polizei im Zuge einer Anti-Nazi-Demonstration im Februar 2011 ist kein Einzelfall. Daten von Bürgern wurden schon vor zwei Jahren massenhaft gespeichert.

Nach Informationen der MDR-Recherche-Redaktion werden seit 2009 Tausende Kundendaten der Baumarktkette OBI sowie Zehntausende Mobilfunkdaten aus dem Bereich der Dresdner Neustadt beim Sächsischen Landeskriminalamt gespeichert und ausgewertet. Hintergrund ist der Brandanschlag auf Bundeswehrfahrzeuge in der Dresdner Albertstadtkaserne am 12. April 2009.

via Netzpolitik

München, du Klischee!

Über Facebook wird zur Zeit für den 28. Juni auf eine Besetzung des Opernhauses mobilisiert.
Obwohl, Moment… München? Besetzung? Offen Mobilisiert?
Das ruft doch nach einer USK-Massenklopperei, oder etwa nicht?

Naja, ich zitieren dann mal aus dem, äh, „Aufruf“ (hervorhebungen von mir):

OPERNHAUSBESETZUNG
Ein schwärmendes Happening im öffentlichen Zwischenraum. Irgendwo an der Grenze zwischen digitalen und realen öffentlichen Räumen.

die urbanauten laden in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper und BMW München – Partner der Opernfestspiele – anlässlich der Eröffnung der Münchener Opernfestspiele 2011 zu einem urbanen Happening samt Opernhausbesetzung am 28.06.2011 um 18.48 Uhr ein. Oper für alle, mal anders.
[…]
Die elektronische Eintrittskarte zur Teilnahme am Happening Opernhausbesetzung erhältst Du ab sofort durch Anmeldung per SMS, Facebook oder TWITTER. Details zum geheimen Startpunkt des Happenings senden wir Dir, wenn Du angemeldet bist, per SMS, Twitter bzw. Facebook exakt 60 Minuten vor Beginn.

Sende SMS mit Text hausbesetzung an XXXXX (einmalig 4,99 €)

Dienstag, 28. Juni 2011
In der Münchner Innenstadt und im Nationaltheater

Exakt 18.48 – 20.37 Uhr
Dauer: 1 Stunde 49 Minuten
[…]

Und was machen die, wenn da tatsächlich Leute kommen und das mit Besetzung und so ernst meinen und nicht um 20.37 Uhr gehen?

Die Richterin und ihr Minister

Kommt es tatsächlich doch einmal vor, dass eine Richterin einen Polizisten verurteilt, ist sofort das Innenministerium zur Stelle, um ihr eins auf die Finger zu geben. Wo kämen wir denn auch hin, wenn wir die Exekutive des Freiheitlich-Demonkratischen Rechtsstaats an eben dessen Maßstäben messen würden?

SlutWalk München

Am 13. August soll es diversen Städten in Deutschland (und anderswo?) einen SlutWalk geben, eine Demonstrationsform, die in den letzten Wochen ja auch durchaus einigen Medienhype auslöste.


Foto vom SlutWalk Seattle via SlutWalk Berlin

Im Berliner Aufruf heißt es dazu:

Was in Toronto Anfang des Jahres begann, entwickelt sich zu einer globalen Emanzipationsbewegung. SlutWalks sind Märsche und Demos gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen. Menschen gehen weltweit für ihr Recht auf Selbstbestimmung hinsichtlich Körper, Gender, Sexualität und Begehren auf die Straße – sei es in privaten Beziehungen oder in Berufen, in denen Sex zum Arbeitsalltag gehört!

Wir haben es satt in einem System zu leben, das sexualisierte Übergriffe, Gewalt und Belästigungen verharmlost, legitimiert und den Opfern die Schuld gibt!

Auch in Deutschland formieren sich mittlerweile Gruppen, die solidarisch SlutWalks organisieren und durchführen wollen.

Macht und helft mit gegen Sexismus, Trans*-, Homo- und Queerphobie, Rassismus und Klassismus!

Zeigt, was ihr zeigen möchtet und seid laut.

Alle Gender und sich solidarisch Zeigende sind willkommen.

Auch in München soll an diesem Tag so ein SlutWalk stattfinden. Mobilisiert wird dafür bisher nur über Facebook.

Das andere Reichenhall

Reportage über einen hassenswerten Ort: Bad Reichenhall ist »irgendwie anders«

Diktatoren vs. Faschisten

Grandios:
Schlammschlacht zwischen Deutschen Elitebloggern und den Privatsendern

Richard Gutjahr (Blogger und Journalist für die AZ) hat beim Medienforum.NRW wohl gesagt, dass die Mächtigen in den Sendern ihm so vorkämen wie die Machthaber in nordafrikanischen Ländern, die in ihren Palästen sitzen und kaum mitbekämen, was draußen so vor sich gehe.
Daraufhin meint dann Jürgen Doetz (Vorstand „Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V.“) die re:publica habe „faschistoiden Tendenzen“, da dort jedem, der Facebook und Twitter nicht nutze, unterstellt werde, er sei nicht kommunikationsfähig.

Manche Leute haben echt Probleme.

via Spreeblick

Neonazis unter sich

Gegen die Neonazis wollen sie lieber nicht demonstrieren. Das mache nur Schlagzeilen, womöglich komme gar die linke Antifa. „Heiligs Blech, dann wär‘ hier was los.“

Perform this way


via Nerdcore

Racing Comrade

Racing Comrade! Ein wahrhaft revolutionäres Spiel

Budapest Pride 2011: Jobbik zeigt Wiener Aktivisten an

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