Seitenweise interne Burschipapiere geleakt

Auf Linksunten ist ein riesiger Haufen interner Burschipapiere geleakt. Also wer Zeit (und vermutlich eine hohe Kotzschwelle) hat, kann das ja mal durchwühlen. Da finden sich bestimmt die einen oder anderen Schmankerl.


2 Antworten auf “Seitenweise interne Burschipapiere geleakt”


  1. 1 grandhotelabsturz 13. Juli 2011 um 19:30 Uhr

    die letzten dateien („interne rundinfo“ 1-3) sind interessant für das festkommers der burschenschaftlichen gemeinschaft dieses we in münchen. das hat aber vermutich schon vor mir wer geschnallt.

    insg. ist es großteils furchtbar fad, nur stellenweise lustig. nützlich könntn vielleicht noch die zahlreichen namen und adressen sein.

  2. 2 grandhotelabsturz 13. Juli 2011 um 19:44 Uhr

    auch noch interessant, aber keine überraschung, zitat aus dem „nachrichtenblatt nr. 311″, ausrufezeichen in klammern von mir:

    „Die Mitgliedsvereinigungen der Deutschen Burschenschaft sind im Rahmen der Ihnen ge- währten Selbstständigkeit (Art. 16 Abs. 4 Verf. DB) und unter Beachtung der für alle Mit- gliedsvereinigungen verbindlichen Grundsätze der Verfassung der Deutschen Burschenschaft
    berechtigt, solche Mitglieder aufzunehmen, die persönlich bereit und in der Lage sind, die Grundsätze der Verfassung der Deutschen Burschenschaft anzuerkennen und zu verwirkli- chen. Hierbei haben die Mitgliedsvereinigungen insbesondere die Grundsätze in den Art. 2 und 9 Verf. DB zu beachten. Demnach bekennt sich die Deutsche Burschenschaft zum Deut- schen Vaterland als der geistig kulturellen Heimat des Deutschen Volkes, wobei sie unter dem (deutschen) Volk eine Abstammungsgemeinschaft versteht, die durch gleiches geschichtliches Schicksal, gleiche Kultur, verwandtes Brauchtum und gleiche Sprache verbunden ist. Dieses Bekenntnis verpflichtet die Deutsche Burschenschaft im Wesentlichen dazu, die Identität des Deutschen Volkes zu bewahren und das Bewusstsein einer gemeinsamen Volkszugehörigkeit zu pflegen. Die Identität des Deutschen Volkes wird vor allem geprägt, durch dessen Sied- lungsraum in Europa, insbesondere in Mitteleuropa auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich sowie durch die noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschlossenen deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa. (!)
    Angesichts der Bedeutung der in Art. 2 und 9 Verf. DB niedergelegten Zielsetzung der Bur- schenschaft können die Mitgliedsvereinigungen daher nur solche Mitglieder aufnehmen, die auch dieser konkreten Zielsetzung gerecht werden, insbesondere dem deutschen Volke ange- hören. Aufgrund der besonderen Lage des deutschen Volkes, dem es nicht gelungen ist (!), eine einheitliche deutsche Staatsnation zu bilden, kann demnach der Besitz der österreichischen oder bundesdeutschen Staatsangehörigkeit für sich alleine nicht schon das ausschlaggebende Kriterium für die Frage der Volkszugehörigkeit sein, wenngleich sie ein Indiz hierfür ist.
    Maßgeblich ist die Abstammung von Angehörigen des deutschen Volkes. Deutscher im Sinne der Grundsätze der Deutschen Burschenschaft ist daher nur derjenige Bewerber, dessen fami- liäre Wurzeln schwerpunktmäßig im deutschen Siedlungsgebiet in der Mitte Europas oder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschlossenen deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa liegen. (!) Dabei gehört zu den Wurzeln des deutschen Volkes auch der deutsche Volkszugehörige, der sich als Deutscher im Ausland ausschließlich zum deutschen Volkstum bekannt hat.
    Personen mit mehrheitlich außereuropäischen Vorfahren sind unter Hinweis auf die Abstam- mungsgemeinschaft eines Volkes dementsprechend keine Angehörigen des deutschen Volkes. Sie schulden auch nicht das identitätsstiftende Eintreten für das deutsche Volk im vorgenann- ten Sinne.
    Sofern nach Beachtung vorstehend skizzierter Voraussetzungen Zweifel bestehen, ob jemand als Mitglied in eine Burschenschaft aufgenommen werden kann, hat vor Aufnahme unter Be- achtung der oben aufgestellten Kriterien eine Überprüfung (!) im Einzelfall zu erfolgen, ob die- ses Mitglied in eigener Person die Gewähr fiir die Verwirklichung der Grundsätze der Verfas- sung der Deutschen Burschenschaft bietet.
    Gern. Art. 40 Abs. 1 Verf. DB ist der Rechtsauschuss grundsätzlich zu dieser Überprüfung aufgerufen. Eine Überprüfung hat in folgenden Fällen zu erfolgen:
    Seite 2 Nachrichtenblatt 311 vom 07. Februar 2011
    1. Bei einem Bewerber, der nicht dem deutschen Volk angehört. 2. Bei einem Bewerber, dessen Eltern nicht beide dem deutschen Volk angehören. 3. Bei einem Bewerber, dessen Eltern zwar deutsche Volksangehörige sind, der selbst aber einem anderen Volk angehört.“

    zitat ende. ariernachweis halt.

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