Verschlüsseln besser selbstgemacht

In mehreren Teilen Londons finden gerade Scharmützel und Plündereien und Ausschreitungen statt. Das ging am Samstag in Tottenham los, dann kamen auch Brixton, Enfield und Hackney dazu.

Der Blackberry-Hersteller RIM kündigte dazu gerade via Twitter an, dass man die Behörden auf jede mögliche Weise unterstützen werde. Eine dieser möglichen Weisen ist das Entschlüsseln der als tolles Sicherheitsfeature der Blackberries beworbenen BBM-Kurzachrichten, die wegen ihres geringen Preises und ihrer Verschlüsselung recht beliebt sind.

Von den riots mag man halten, was man möchte. Darüber aber, dass Blackberry die Verschlüsselung, auf die sich seine Nutzer verlassen, bricht, kann man aber nur ein eindeutiges und strenges Urteil fällen: Das. Geht. GAR. Nicht.

Netzpolitik: Blackberry kündigt an, Londoner Plünderer auszuliefern

Und noch ein schickes Foto aus London:

via Kraftfuttermischwerk


2 Antworten auf “Verschlüsseln besser selbstgemacht”


  1. 1 Elias 10. August 2011 um 19:30 Uhr

    RIM macht auch nur, was das Gesetz zulässt. Die wahren Schuldigen sind die Politiker, die zulassen, dass Privatsphäre nichts mehr wert ist.

  2. 2 medium 11. August 2011 um 15:56 Uhr

    Äh, nein. Nicht das die Politiker_innen nicht blöde und falsch sind, aber nur weil die etwas nicht verbieten, macht das die Handlung nicht besser und die Handelnden, in diesem Fall RIM nicht netter, wenn sie Scheiße machen.

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