Archiv für Dezember 2011

„Zigeunerzaun“ in Bayern aufgestellt

Es gab bereits mehrfach Berichte darüber, dass in Osteuropa zur Abgrenzung von Roma-Vierteln oder –Quartieren von der Mehrheitsbevölkerung Zäune oder Mauern errichtet wurden. Doch auch die deutsche Provinz hat eine solche Manifestation der antiziganistischen Ausgrenzung zu bieten.
Eine Zeitung in Nordbayern berichtete am 8. Dezember 2011 unter der Überschrift „Drahtzaun hält Müllsammler auf Abstand“ über die Errichtung eines Drahtzauns im Wert von 10.000 Euro durch die Lokalpolitik in Neunkirchen am Sand (Nordbayern) an der Zufahrt zu einer Deponie, die Gebrauchtwaren-Händler, die der Roma-Minderheit angehören, abhalten soll.
Immerhin regt sich lokal auch Protest, „Amnesty International“ sprach von einer „inhumanen Vertreibung“ der Altstoff-Sammler.

Derweil jubelt die bayrische Neonazi-Szene über die Maßnahme.

Antiziganismus-Watchblog: „Zigeunerzaun“ in Bayern aufgestellt

Elmo ♥

Auch wenn das Seitenverhältnis offensichtlich kaputt ist, dennoch wirklich süß:

via eaam

Überall Integrationsverweigerer_innen

Millionen von Weißen Deutschen verweigern die Integration in eine pluralistische Gesellschaft. Noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die Kluft so groß zwischen jenen, die für eine pluralistische, demokratische und moderne Gesellschaft stehen, und jenen, die sich sehr schwer damit tun, sich an jene Werte anzupassen, die es ALLEN Gruppen erlauben, vollständig an der Gesellschaft zu partizipieren und dabei gleichzeitig ihre verschiedenen Identitäten beibehalten zu können.
[…]
Nun, meine Damen und Herren und diejenigen, die sich nicht entscheiden wollen, woran kann das liegen? Was sind die Beweggründe solch einer großen Zahl Weißer Deutscher, die Integration in eine pluralistische Gesellschaft zu verweigern? Liegt es an der Kultur? An der Religion? Oder möglicherweise gar an und in den Genen?

Philibuster: Integrationsverweigerung – Die völlig unterschätzten Dimensionen
via medienelite