Archiv der Kategorie 'Netzwelt'

Bundespolizei gehackt!

Nice one!

Wir möchten Grundrechte und die Privatsphäre erneut festigen. Nur so ist das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Freiheit möglich. Aus gegebenen Anlass: Aus dem immer mehr wachsenenden Missbrauch von Rechten zur Überwachung der Bürger nehmen wir jetzt den Kampf gegen ein solches Vorgehen auf, denn so kann es nicht weiter gehen. Anbei sind sämtliche Daten einiger Server der Bundespolizei hinterlegt. Darunter z.Bs. GPS Daten und Karte von verdächtigen Fahrzeugen, GPS Tracking Software der Behörden, Dokumente und Verschlüsselungsalgorithmen im Source Code der Bundespolizei.

Indy-Linksunten: NN-Crew leakt Daten der Bundespolizei

Diktatoren vs. Faschisten

Grandios:
Schlammschlacht zwischen Deutschen Elitebloggern und den Privatsendern

Richard Gutjahr (Blogger und Journalist für die AZ) hat beim Medienforum.NRW wohl gesagt, dass die Mächtigen in den Sendern ihm so vorkämen wie die Machthaber in nordafrikanischen Ländern, die in ihren Palästen sitzen und kaum mitbekämen, was draußen so vor sich gehe.
Daraufhin meint dann Jürgen Doetz (Vorstand „Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V.“) die re:publica habe „faschistoiden Tendenzen“, da dort jedem, der Facebook und Twitter nicht nutze, unterstellt werde, er sei nicht kommunikationsfähig.

Manche Leute haben echt Probleme.

via Spreeblick

Was also macht die Aussage einer lesbischen Syrierin zu einer solchen?

Aber mit Moral kommt man im Bereich des Politischen nicht weit. Das Ganze ist nur zum Teil eine ethische Frage, sondern es ist eigentlich eine erkenntnistheoretische: Inwiefern hängt die eigene Identität mit dem Inhalt dessen, was man sagt, zusammen? Tom Mac Master etwa versteht das Problem nicht. Er verteidigt sich mit dem Argument, dass er zwar nicht sei, wer er vorgegeben hat, zu sein, aber was er geschrieben hat, war doch richtig? Und man muss zugeben: Das war es ja offenbar auch, wenn viele es so gut fanden und sogar große internationale Medien ihn/sie um Interviews baten.

Was also macht die Aussage einer lesbischen Syrierin zu einer solchen? Die mediale Antwort ist klar: Die Medien schätzen es, wenn eine lesbische Syrierin möglichst gut, mitreißend und eloquent das sagt, wovon sie glauben, dass eine lesbische Syrierin es so sagt. Und genau das hat Tom Mac Master geliefert. Etwas anderes konnte er ja auch gar nicht liefern, weil er nämlich keine lesbische Syrierin ist, sondern ein amerikanischer Student. Er musste also sich vorstellen, was eine lesbische Syrierin wohl so sagen würde, und das hat er – offenbar sehr überzeugend – aufgeschrieben.

Genau so funktioniert mediale Aufbereitung von politischer Dissidenz generell: Zu Wort kommt und Aufmerksamkeit bekommt, wer als Teil einer identitären Gruppe möglichst das aufschreibt, was man im Allgemeinen von einer Person aus dieser Gruppe erwartet. Bricht eine Person diese Erwartungen, wird es kompliziert, stimmt nicht mehr mit den üblichen Zuweisungen und Vorurteilen überein, erfordert Differenzierungen – und schon ist kein Platz mehr dafür in den Medien.

Antje Schrupp: Das einzige Mittel gegen Fakes: Körperkontakt!

Hatr

Hatr.org ist eine Plattform, auf der Trollkommentare gesammelt werden, die sich Tag für Tag auf denjenigen Blogs finden, die sich kritisch mit (den) gesellschaftlichen Verhältnissen auseinandersetzen. Die Trollkommentare sollen durch Hatr sichtbar werden – ohne das Gesprächsklima auf den Blogs zu stören. Indem wir Werbung auf hatr.org schalten drehen wir den Spieß um und machen aus Hass Geld, das wir für coole Projekte einsetzen/spenden werden.

Irgendwie habe ich die Anleitung zum Einbinden da noch nicht ganz verstanden, aber das kann ja noch werden…

Die Hacker vom LKA

Das Bayerische Landeskriminalamt greift zu fragwürdigen Überwachungsmethoden. An sich war der Behörde gerichtlich nur gestattet, die Telekommunikation eines Beschuldigten zu überwachen. Einen auf den Computer des Betroffenen geschleusten Trojaner nutzten die Beamten aber auch dazu, alle 30 Sekunden einen Screenshot des Browserinhalts abzugreifen.

Assange

Now, I don’t doubt that Interpol’s response to the sexual assault allegations against Assange were politically motivated (does anyone really doubt that?). No reasonable person is under the impression that Interpol regularly scours the continent for every man who is accused of assault — Interpol can hardly be bothered to track down big-time human traffickers who sell women and girls to men who pay to rape them, so it’s not like they got their act together because Assange’s alleged predatory behavior was so horrible that they had to act swiftly and thoroughly.

But just because the vigor with which Assange was pursued was clearly politically motivated doesn’t mean that the accusations against Assange are totally incredible, or that it’s unjust that he will have to face them. It doesn’t make Interpol the “dating police.” It doesn’t mean that the women are motivated by “personal injured feelings.” In fact, it is totally possible to support the WikiLeaks project and to think that the international response to Assange and the project is thoroughly fucked up and to think we should withhold judgment on whether or not Assange is actually a rapist and also to think that we should withhold judgment on whether the women are lying, and to not discredit the women involved, and to not create a hostile climate for rape survivors, and to not play into every tired old stereotype about women and rape.

Quelle: Feministe

Truthiness in öffentlichen Debatten

Was kön­nen wir von Thilo S. ler­nen? Wir leben in einem Zeit­al­ter der nor­ma­ti­ven Kraft der Öffent­lich­keit. Hin­ter der Wirk­macht von Öffent­lich­keit steht das Fak­ti­sche längst zurück. Schon vor Jah­ren prägte der ame­ri­ka­ni­sche Sati­ri­ker Ste­phen Col­bert das Wort der Trut­hi­ness. Trut­hi­ness (Wahr­heit­lich­keit) bezeich­net »Wahr­hei­ten«, die aus dem Bauch her­aus gefühlt wer­den und kei­ner ratio­na­len, logi­schen oder fak­ti­schen Über­prü­fung stand­hal­ten müs­sen. Wenn sol­che »Wahr­hei­ten« nur oft und laut genug wie­der­holt wer­den, wer­den sie in den Köp­fen der Men­schen zur Rea­li­tät.
[…]
Berufs­dem­ago­gen wie Thilo S. machen sich diese neue Medi­en­wirk­lich­keit zu nutze. Der viel zitierte Meis­ter der Wahr­heit­lich­keit, gerne auch »unbe­queme Wahr­heit« genannt, ist statt Vor­den­ker doch nur Kind des Zeit­geis­tes, denn mit der glei­chen Vir­tuo­si­tät auf der Kla­via­tur der Auf­merk­sam­keits­spi­rale heizt der Selbst­dar­stel­ler Glen Beck die ame­ri­ka­ni­sche Empö­rungs­kul­tur an. Dabei geht es die­sen moder­nen Dem­ago­gen über­haupt nicht um poli­ti­sche Fra­gen oder eine inhalt­lich geführte Debatte. Die Auf­merk­sam­keit an sich ist der Wert, auf den es bei­den ankommt.
[…]
Das Phä­no­men der Empö­rungs­spi­rale bei mora­lisch auf­ge­la­de­nen und seman­tisch ent­leer­ten Reiz­wor­ten wird immer mehr zur Gesetz­mä­ßig­keit, die eine inhalt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung ver­hin­dert. Auch jene, die anders als Berufs­dem­ago­gen an sol­chen Debat­ten inter­es­siert sind, müs­sen fest­stel­len: Es fin­det stän­dig Abgren­zung statt inhalt­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung mit Begrif­fen statt, die zu Kampf­be­grif­fen gewor­den sind. Ras­sis­mus oder Sexis­mus sind Bei­spiele für sol­che Kampf­be­griffe, die in Debat­ten nicht mehr zur Refle­xion der eige­nen Posi­tion die­nen, son­dern nur über ihre nega­tive Kon­no­ta­tion wir­ken. Ras­sis­mus ist böse, also will ich nichts damit zu tun haben und dis­tan­ziere mich nach­drück­lich — egal, ob meine Aus­sa­gen womög­lich tat­säch­lich ras­sis­tisch waren. Die Magie des Bauch­ge­fühls, kein Ras­sist zu sein, ist stär­ker als Argu­mente sein könn­ten. Trut­hi­ness at work.

Wie der Vor­wurf »Sexis­mus« dazu führt, dass sich die Inhalts­leere der blo­ßen Ableh­nung des Wor­tes selbst ent­larvt, lässt sich an Nadine Lantzschs Bei­trag Das Dampf­schiff und den anschlie­ßen­den Kom­men­ta­ren ein­drucks­voll nach­voll­zie­hen. Begriffe wie Demo­kra­tie oder Auf­klä­rung sind umge­kehrt posi­tiv kon­no­tierte Begriffe, die sich jeder gerne attes­tiert, ohne dass dar­über auch nur ein Jota an Klä­rung der eige­nen argu­men­ta­ti­ven Posi­tion erwächst.

Kontextschmiede: Über Diskussionskultur, Wahrheitlichkeit und Berufsdemagogen

mensch sei ja so post (2ter Versuch)

Ich liebe die Schreibe von Lantzschi. Das hab ich hier auch schonmal geschrieben und dabei ihren Artikel Das Dampfschiff auch schon mal verlinkt vor ein paar Tagen, aber aufgrund von technischer Inkompetenz, hab ich den Post dann gestern ins Nirvana geschickt. Also nochmal dieselben Zitate, mit dem Hinweis: Lest euch den ganzen Artikel durch! Und dann die Kommentare, die einfach alle Aussagen des Artikels doppelt und dreifach bestätigen und notwendig machen.

Ein bisschen soziokultureller Pessimismus ist schon angebracht, wenn mich auf Twitter rassistische Tweets anspringen, die weder eine bestimmte Botschaft, eine politische Forderung, ein Stammtischeinwurf transportieren, denn völlig abhanden gekommenes politisches wie gesellschaftliches Bewusstsein, Stumpfsinn und das Hofieren der eigenen vermeintlichen intellektuellen Attitüde, mensch sei ja so post, dass er/sie/es sich ohne Rücksicht auf die eigene Reputation leisten könne, die vielen Bildschirme der Internetuser mit Scheiße zu beschmieren.
[…]
Ein anderes Beispiel für diese Kackfreude an der geglaubten Befreiung von … äääh … Strukturen oder sowas sind die Heuchlerkinder, an deren Schuhsohlen die Hegemonie klebt, die sich mit Hegemonie ihre drei Haare von der Brust zupfen, den Intimbereich rasieren, die Haare hochstecken und in Clubs wohlfeil Brüste kreisen lassen. Die American-Apparel-Fanchicks (und Fancocks), die sich ängstlich in ihre Kinderstube verkriechen, weil ihnen der Antisexismus ihren selbstgebastelten Umschnalldildo wegnehmen will. Wenn Medienkompetenz heute darin besteht, dass ich Wikipedia-Definitionen googlen kann, anderslautende Meinungen mit Füßen trete, Menschen beleidige, meine Titten in ein Blog presse oder vom Katie-Perry-Verschnitt neben mir ablutschen lasse (und dann in ein Blog presse), wenn ich mich als Schwanzträger berechtigt sehe, wild durch die Gegend zu objektivieren, weil das irgendwie cool ist und Frauen das ja so wollen, wenn geifernde Titten die Daseinsberechtigung von Sexismus mit dem Kampf gegen das dumme Emanzen/Feminist_innen/Spießer_innen-Pack begründen… ja, dann doch lieber Bushido als dieses spärlich verpackte “Ich bin kein Sexist, aber”-Geschwafel und dem Hochjubeln von Fotzen vor den Augen mit Sticker im Höschen.

Demogrundregeln für Nerds

Der Chaos Computer Club hat ein unterhaltsam zu lesendes Paper (pdf) veröffentlicht:

Es ist nur auf den ersten Blick erstaunlich, daß es bei diesem Spiel die player stats nicht randomisiert, sondern zugunsten Team Grün oder Schwarz und neuerdings auch Blau biased sind.
Während die Demonstranten einzig mit Hand und Fuß unterwegs sind, haben diese Teams Knüppel, Feuerlöscher, Reizgas, Pistolen und zuweilen Quarzhandschuhe dabei. So eine geschlossene Einheit muß man sich als Horde Orks mit Quad Damage und GM-Hotline vorstellen.
Dies alles ist im Gewaltmonopol des Staates begründet, im Klartext: Im real life ist der Staatsdiener root.
Ein Einreihen in den eigenen Zug muß dabei – wie das Capturen der eigenen Flagge – verhindert werden.
[…]
Im Gegensatz zur bijektiven Abbildung der freiwilligen Demonstrationsteilnehmer hat das Programm beim reverse lookup für die im Dienst befindlichen Teilnehmer einen Bug: Er funktioniert nur so mäßig. Rein optisch ist nur das Class-C-Netz leicht zuordenbar, der für die individuelle Hostidentifikation notwendige Scan nach dem Dienstnummernport wird häufig wahlweise mit einem nxdomain oder mit einem DDoS der gesamten Teams beantwortet.
An einem Fix wird aber gearbeitet.
[…]
Es werden auch einige NPCs unter Euch sein.
Ein paar davon sind leicht zu erkennen, andere schwerer. Es ist immer wichtig, diese Spezies zu isolieren. Die leicht zu erkennenden NPCs haben einen Knopf im Ohr. Andere sind durch wiederkehrende Verhaltensweisen erkennbar: Sie sind meist gepflegter und besser riechend und frisiert als Ihr, tragen Lederslipper aus der Kleiderkammer und manchmal Schnauzbärtchen; sie kiffen nicht und artikulieren keine Sprechchöre mit Euch.
Eine mehr oder minder diskrete Markierung einmal erkannter NPCs gibt Karmabonuspunkte.
[…]
Pro-Tip: Das Vorwärtsschreiten in Ketten oder ähnlichen Formationen von mindestens fünf Personen zeigt Geschlossenheit.
Typische Capture-the-Flag-Formationen sind hier durchaus praktisch.
Falls es kalt ist, helfen Ketten auch durch gegenseitiges Wärmen bis hin zur Fraternisierung, nebenbei dienen sie der generellen Motivation.

via Netzpolitik

Mir gärtnerplatzt der Kragen!

In seinem Post München: Latte-Macchiato-Gemeinschaft im Glockenbachviertel setzt sich Andrej Holm mit einem Artikel über Gentrification im Glockenbachviertel auseinander.
Der Artikel von Jonathan Fischer erschien bei jetzt.de, einem Portal der Süddeutschen Zeitung. Er trägt die Überschrift Mir gärtnerplatzt der Kragen! .

‚Willkommen im Viertel ihr Arschlöcher‘, verkünden Aufkleber in der Isarvorstadt. Oder: ‚Mir gärtnerplatzt der Kragen‘. Eine Anti-Gentrifizierungs-Bewegung wie sie bei der Besetzung des Gängeviertels in Hamburg sichtbar wurde oder Solidaritätsaktionen nach dem Muster der in Berliner Kiezen organisierten Mietstreiks findet man in München kaum. Zumal die politischen Verantwortlichkeiten kaum durchschaubar sind.

So nett der Bezug zu diesen Aufklebern ist, so sehr scheitert der Artikel an dem Versuch, eine klar definierte Gruppe an Verantwortlichen/Schuldigen zu finden. Am Ende ist halt alles doch nur ein Werk der bösen Spekulanten.

Interessant ist da vielleicht noch, dass der Aufkleber-Spruch, der für die Überschrift zitiert wurde, meines Wissens nach das erste Mal am 30. April auf der Antikapitalistischen Demonstration le monde est à nous! auftauchte.
Mir gärtnerplatzt der Kragen
Der Slogan lies sich sicherlich im Kontext der Demonstration auf Prozesse wie Gentrification beziehen, denkbar wäre aber auch ein Bezug auf das Freidrehen der Münchner-Polizeipressestelle im Januar, als ein paar Betrunkene, die ein paar Autospiegel abtraten, zum Randalierenden Mob mit Baseballschlägern erklärt wurden.
AZ: Randalierer attackieren Luxusautos am Gärtnerplatz
Bild: Wilde Zerstörungswut – Punker-Randale gegen Autos am Gärtnerplatz

Podcasts

Was ist ein Podcast? Bei Wikipedia wird das so beschrieben:

Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von abonnierbaren Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Kofferwort setzt sich aus den beiden englischen Wörtern iPod und Broadcasting zusammen.[1] Ein einzelner Podcast (deutsch: ein Hörstück, genauer Hördatei oder Bewegtbilddatei) ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können.

Man kann Podcasts als Radiosendungen auffassen, die sich unabhängig von Sendezeiten konsumieren lassen. Handelt es sich um Fernsehbeiträge oder anderes Videomaterial, das auf diesem Weg verbreitet wird, spricht man von Vodcast, Video podcast oder Vidcast. Podcasting wäre so als Teilbereich von Video/Audio-on-Demand zu betrachten. Jedoch stehen letztere Begriffe eher für kostenpflichtige und durchsuchbare Dienste, während „Sender“ (auf Englisch „Feeds“ genannt) Podcasts in aller Regel kostenlos und in einer vom Konsumenten ausgewählten Menge nach und nach in neuen Folgen anbieten.

Technisch können diese Feeeds dann mit sog. Podcatchern abonniert werden. Das Programm lädt dann automatisch die nächste Episode runter, sobald diese verfügbar ist.
Ich bin inzwischen ein ziemlicher Fan davon geworden und gestalte mir mit Video- und Audiopodcast jeden Tag einen angenehmen weg zur Arbeit.

Im folgenden möchte ich ein paar Podcasts, die ich regelmäßig höre, vorstellen und weiter empfehlen.

heiter scheitern
Joke, Marlen und Steff präsentieren uns in diesem sympatischen Podcast Ein queeres Stößchen aus den Zonen der Unbewohnbarkeit (und aus Hamburg).
Die polyfidele Dreierbeziehung aus Hamburg diskutiert diverseste Themen aus einer queeren und sehr persönlichen Perspektive.
Anspieltipp: hs09 immer noch ledig

nrrrdz
Marlen (von heiter scheitern) und Kathrin (von i heart digital life) diskutieren über feministische Perspektiven auf die und aus der Netzwelt.
Das Internet darf kein feminismusfreier Raum sein!
Anspieltipp: nrrrdz000004: kritiken der kritiken an den kritiken

AG Queer Studies: …jenseits der Geschlechtergrenzen
Hier gibt es Mitschnitte der gleichnamigen Ringvorlesung aus Hamburg.
Anspieltipp #1: Nina Mackert: Juvenile Delinquency und die Produktion normaler Familien in den USA der 1950er
Anspieltipp #2: Iris Wigger: Die “Schwarze Schmach am Rhein”

/Filmcast [engl.]
„Slashfilmcast“ gesprochen, ist dies eigentlich 3 Podcast in einem.
Kern des Formats ist der Titelgebende /Filmcast. Dort besprechen David Chen, Devindra Hardawar und Adam Quigley sowie gelegentliche Gäste jede Woche die Filme, die sie in der vergangenen Woche gesehen haben, aktuelle Filmnews und ein aktueller Film erhält eine ausführliche Kritik und Nachbesprechung.
Dabei wird auch peinlich genau darauf geachtet, bei Bedarf immer entsprechende Spoiler-Warnungen zu geben.
Das zweite Format im Feed ist das /Filmcast After Dark wo im Anschluss an die Aufzeichnung des /Filmcast die Moderatoren und Gäste alle möglichen Themen – auch gerne kontrovers – diskutieren.
Und zu guter letzt gibt es auch noch unregelmäßig Interviews – vor allem mit Regisseuren – die dann auch im Feed zu finden sind.
Anspieltipp: The /Filmcast: After Dark – Ep. 81 – The Role of Race and 3-D in Avatar
In dieser Episode diskutieren sie mit Annalee Newitz über ihren (lesenswerten) Artikel When Will White People Stop Making Movies Like „Avatar“?

The Tobolowsky Files [engl.]
Ursprünglich als weiteres Format im Feed des /Filmcast gestartet, sind die Tobolowsky-Files inzwischen in einem eigenen Feed zu finden.
Hier erzählt Schauspieler Stephen Tobolowsky Geschichten aus seinem Leben. Das ganze ist dann sehr spannend, sehr emotional und herzerwärmend.
Anspieltipp: The Tobolowsky Files Ep. 34 – A Good Day at Auschwitz

Extra3
Extra3, oder x-3, ist „die einzige Satiresendung im deutschen Fernsehen“, bekannt auch durch YouTube-Hits wie Super Kim.
Zur Zeit ist leider Sommerpause, da werden dort „nur“ Klassiker wie die SoKo Wand und Farbe recycled.
Sonst gibt es dort jeden Sonntagabend die gesamte Sendung zu sehen.

Sendung mit der Maus
Brauch ich wohl nicht zu erklären.
Ist vor allem aus Nostalgie, wobei ich letztens sehr geschockt war, über das hier.

Blitzkrieg oder nachhaltige Kolonialisierung?

Nach der Pause verschliefen die Deutschen wieder den Einstieg: vielleicht ist das der Antizyklus, den Löw von Klinsmann unterscheidet. Dem war der Blitzkrieg ja näher als die nachhaltige Kolonialisierung der gegnerischen Hälfte.

Zitat Frédéric Valin für Spreeblick

Ob Spreeblick jetzt auch den (verdienten) Shitstorm wie’s ZDF bekommt?
Wahrscheinlich leider nicht.