Tag-Archiv für 'antisexism'

Jane Austen’s Fight Club


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Finally some Answers

CSD 2010

CSD 2010

Und davor & danach:
Marat Fest

Podcasts

Was ist ein Podcast? Bei Wikipedia wird das so beschrieben:

Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von abonnierbaren Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Kofferwort setzt sich aus den beiden englischen Wörtern iPod und Broadcasting zusammen.[1] Ein einzelner Podcast (deutsch: ein Hörstück, genauer Hördatei oder Bewegtbilddatei) ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können.

Man kann Podcasts als Radiosendungen auffassen, die sich unabhängig von Sendezeiten konsumieren lassen. Handelt es sich um Fernsehbeiträge oder anderes Videomaterial, das auf diesem Weg verbreitet wird, spricht man von Vodcast, Video podcast oder Vidcast. Podcasting wäre so als Teilbereich von Video/Audio-on-Demand zu betrachten. Jedoch stehen letztere Begriffe eher für kostenpflichtige und durchsuchbare Dienste, während „Sender“ (auf Englisch „Feeds“ genannt) Podcasts in aller Regel kostenlos und in einer vom Konsumenten ausgewählten Menge nach und nach in neuen Folgen anbieten.

Technisch können diese Feeeds dann mit sog. Podcatchern abonniert werden. Das Programm lädt dann automatisch die nächste Episode runter, sobald diese verfügbar ist.
Ich bin inzwischen ein ziemlicher Fan davon geworden und gestalte mir mit Video- und Audiopodcast jeden Tag einen angenehmen weg zur Arbeit.

Im folgenden möchte ich ein paar Podcasts, die ich regelmäßig höre, vorstellen und weiter empfehlen.

heiter scheitern
Joke, Marlen und Steff präsentieren uns in diesem sympatischen Podcast Ein queeres Stößchen aus den Zonen der Unbewohnbarkeit (und aus Hamburg).
Die polyfidele Dreierbeziehung aus Hamburg diskutiert diverseste Themen aus einer queeren und sehr persönlichen Perspektive.
Anspieltipp: hs09 immer noch ledig

nrrrdz
Marlen (von heiter scheitern) und Kathrin (von i heart digital life) diskutieren über feministische Perspektiven auf die und aus der Netzwelt.
Das Internet darf kein feminismusfreier Raum sein!
Anspieltipp: nrrrdz000004: kritiken der kritiken an den kritiken

AG Queer Studies: …jenseits der Geschlechtergrenzen
Hier gibt es Mitschnitte der gleichnamigen Ringvorlesung aus Hamburg.
Anspieltipp #1: Nina Mackert: Juvenile Delinquency und die Produktion normaler Familien in den USA der 1950er
Anspieltipp #2: Iris Wigger: Die “Schwarze Schmach am Rhein”

/Filmcast [engl.]
„Slashfilmcast“ gesprochen, ist dies eigentlich 3 Podcast in einem.
Kern des Formats ist der Titelgebende /Filmcast. Dort besprechen David Chen, Devindra Hardawar und Adam Quigley sowie gelegentliche Gäste jede Woche die Filme, die sie in der vergangenen Woche gesehen haben, aktuelle Filmnews und ein aktueller Film erhält eine ausführliche Kritik und Nachbesprechung.
Dabei wird auch peinlich genau darauf geachtet, bei Bedarf immer entsprechende Spoiler-Warnungen zu geben.
Das zweite Format im Feed ist das /Filmcast After Dark wo im Anschluss an die Aufzeichnung des /Filmcast die Moderatoren und Gäste alle möglichen Themen – auch gerne kontrovers – diskutieren.
Und zu guter letzt gibt es auch noch unregelmäßig Interviews – vor allem mit Regisseuren – die dann auch im Feed zu finden sind.
Anspieltipp: The /Filmcast: After Dark – Ep. 81 – The Role of Race and 3-D in Avatar
In dieser Episode diskutieren sie mit Annalee Newitz über ihren (lesenswerten) Artikel When Will White People Stop Making Movies Like „Avatar“?

The Tobolowsky Files [engl.]
Ursprünglich als weiteres Format im Feed des /Filmcast gestartet, sind die Tobolowsky-Files inzwischen in einem eigenen Feed zu finden.
Hier erzählt Schauspieler Stephen Tobolowsky Geschichten aus seinem Leben. Das ganze ist dann sehr spannend, sehr emotional und herzerwärmend.
Anspieltipp: The Tobolowsky Files Ep. 34 – A Good Day at Auschwitz

Extra3
Extra3, oder x-3, ist „die einzige Satiresendung im deutschen Fernsehen“, bekannt auch durch YouTube-Hits wie Super Kim.
Zur Zeit ist leider Sommerpause, da werden dort „nur“ Klassiker wie die SoKo Wand und Farbe recycled.
Sonst gibt es dort jeden Sonntagabend die gesamte Sendung zu sehen.

Sendung mit der Maus
Brauch ich wohl nicht zu erklären.
Ist vor allem aus Nostalgie, wobei ich letztens sehr geschockt war, über das hier.

Drive in Style

Zuschauen beim Schwanzlutschen mit Kind und Kegel

Hier werden Menschen ausgeschlossen und stigmatisiert, die keine Lobby haben, um endlich zu etwas dazu zu gehören, das schon lange nicht mehr von schwullesbischer Seite in Frage gestellt wird – der weißen, heteronormativen Mehrheitsgesellschaft. Ich wiederhole mich und ich kann es nicht oft genug sagen, wie absolut widerlich ich dieses Vorgehen finde. Es ist beinahe zynisch, dass hier nicht erkannt wird, dass eine vollständige Assimilation der schwullesbischen Community nie möglich sein wird. Homosexuelle werden immer das Konstrukt bleiben, das sie sind – eine Abnorm von Heterosexualität, die bunten verirrten Anderen, die Tucken und die Tunten, die männlichen Lesben, die Flanellhemd- und Stöckelschuh-Träger_innen, die obskure homogenisierte Masse, denen man auf einem CSD beim Schwanzlutschen zuschauen darf mit Kind und Kegel.

Lantzschi beim Missy-Magazin über den CSD-Berlin und die (Nicht-)Reaktion auf Judith Butlers Nicht-Annahme des Zivilcourage-Preises.
Bei Allophilia gibt’s auch ein Video von Butlers Rede.

Mehr Texte von Lantzschi gibt’s in ihrem Blog Medienelite.

WTF Wertmüller?

Eben flatterte bei mir folgender Termin durch den Feedreader:
SDAJ Wertmüller

Ich hatte schon davon gehört, u.a. hatte allophilia schon darüber berichtet, allerdings hätte ich den Termin jetzt nicht wirklich der SDAJ zugeordnet. Ich bin verwirrt.

Naja, egal wie’s is, dokumentier ich an der Stelle einfach mal ein inzwischen 5 Jahre altes Flugblatt aus Hamburg, das (leider) nichts an Aktualität eingebüßt hat:

Bad weather over Hamburg –
Time to take out an umbrella!

Kein Podium, keine Diskussion, keine Veranstaltung mit Sexisten!

Für den 25.2.05 laden die „Antideutsche Gruppe Hamburg“ und die Gruppe „Bad Weather“ den Bahamasredakteur J. Wertmüller zu einer Diskussionsveranstaltung „Jihad und multikulturelle Gesellschaft“ nach Hamburg ein.
Wie mittlerweile allgemein bekannt sein dürfte handelt es sich bei Wertmüller (wie auch bei anderen Personen der Redaktion Bahamas) um ebenso notorische wie polemische Sexisten und Rassisten.

Which part of no is it you don’t understand?
In verschiedenen Texten der Publikation Bahamas (z.B. „Infantile Inquisition“ von Wertmüller/Krug Bahamas Nr. 32 und die Sondernummer „Sexualität“ Nr. 34) werden in einem unerträglichen Stil sexualisierte Gewalt gegen Frauen bagatellisiert, Täter zu Opfern verkehrt und die Definitionsmacht von Frauen in Fällen sexualisierter Gewalt massiv angegriffen und kategorisch abgelehnt.
Bahamas und insbesondere Wertmüller übernahmen unter anderem mit diesem unsäglichen Text eine antifeministische Rammbockfunktion für (vermeintlich linke) Sexisten jeglicher Couleur.
Vor dem Hintergrund eines gesamtgesellschaftlichen Backlash in Bezug auf von der Frauenbewegung erkämpfte Errungenschaften ist auch die Marginalisierung antisexistischer Positionen in der radikalen Linken zu verstehen.
So ist es denn auch zu erklären, dass nach einer klaren Positionierung pro Definitionsmacht, einer antisexistischen Praxis und der generellen Verankerung anti –patriarchalen Bewusstseins hier in der Regel vergeblich gesucht werden muss.
Während Frauenhäuser und –beratungsstellen massivsten Kürzungen ausgesetzt sind und sexualisierte Gewalt gegen Frauen ein nach wie vor tabuisiertes Massenphänomen ist, gibt es in der radikalen Linken keine nennenswerte Diskussion hierzu, von einer politischen Praxis gar nicht erst zu reden. Und in den Fällen, in denen wegen eines konkreten Falles sexualisierter Gewalt
dann doch eine Diskussion stattfindet, ist das, was dabei an Argumenten zu Tage kommt in der Regel mehr als schauerlich.

Talking is over, asshole!
Wer diese Zustände ignoriert oder sich gar, wie Justus Wertmüller, zu ihrem Apologeten macht, in dem er Vergewaltiger zu Opfern stilisiert und Vergewaltigungen zu „Lust machen“ (Zitat Bahamas Nr.32) umdeutet, der hat auf Veranstaltungen der radikalen Linken aber auch nicht das Geringste zu suchen!
Wir sind an dieser Stelle weder bereit noch halten wir es für notwendig, sich en detail mit den Argumentationsmustern oder einzelnen Texten von Wertmüller oder Bahamas auseinander zusetzen. Dies ist unseres Erachtens bereits zu Genüge passiert .

Is it really all about Israel?
Eine Kritik an der geplanten Veranstaltung von „Bad Weather“ und der „Antideutschen Gruppe“ kann durchaus abstrahiert von ihrem Thema stattfinden. Denn es geht in dieser Kritik eben nicht um eine Positionierung zum Thema „Jihad“, sondern um die allem Anschein nach provokative Einladung eines Referenten, der getrost als sexistischer und rassistischer Reaktionär bezeichnet werden kann. Eine andere Referentin einzuladen wäre wohl jederzeit möglich gewesen, war aber anscheinend gerade politisch weder von „Bad Weather“ noch von der „Antideutschen Gruppe“ gewollt.
Unabhängig davon, was wir von dem Inhalt der Einladung zu der Veranstaltung halten:
Es geht uns keineswegs darum, Diskussionen um Antisemitismus & Antizionismus zu verhindern, ganz im Gegenteil. Mit der Wahl des Referenten diskreditieren die einladenden Gruppen jedoch von vornherein gerade diese Diskussion!

Der Soundtrack zum nächsten 1000-Kreuze-Marsch

White crosses on the church lawn, I want to smash them all.
I want to smash them all.

Und noch ein paar Ergänzungen dazu aus einem Against Me! Forum:

It is a pro-choice song, because the white crosses at that church in St. Augustine are supposed to represent the „lives“ killed by abortion. A „pro-government tyranny“ (errr…. pro-life) group set up a similar thing here in Atlanta at Georgia Tech. It pissed me off then, so I can relate to the song.

this song is fucking awesome. abortion is illegal in ireland so pre teen rape victims have to hop on a plane in order to get it done, its fucked up. the only people in politics i‘m aware of here thats pro choice are the communists. Irish politics ftw

Bei Chartattack gibt es einen (englischsprachigen) Artikel mit ein paar konkreten Infos zum Hintergrund des Songs.

I♥Vader

Lack of
via AntiTerra

Today & every day

Not gay as in Happy, but queer as in fuck you!
via awesome

Abschiebung einer LGBT-Aktivistin in den Iran stoppen!

Es geht um Kiana Firouz, 27, lesbisch, eine iranische LGBT Rights Aktivistin, Schauspielerin, Filmemacherin, die kurz davor steht, aus England zurück in den Iran abgeschoben zu werden, wo sie mit ziemlicher Sicherheit gefoltert oder hingerichtet werden wird. Und das alles weil sie einen Film gemacht hat, der genau die Situation von Homosexuellen im Iran schildert.. Die Regierung hat davon Wind bekommen, weshalb sie nach England geflohen ist, wo man ihr jetzt aber kein Asyl gewähren will. Das mal als kurze Zusammenfassung…
Hier steht das alles nochmal besser: http://coilhouse.net/2010/05/save-the-life-of-kiana-firouz/#more-14946

[…]
Hier nochmal der Link zur Petition:
http://www.petitiononline.com/kianaf/petition.html

Quelle: Nerdcore

Scheinheilig

if you are a founder of an aggressively anti-gay lobbying organization, if you are a widely-published professor of neuropsychiatry who also serves as a board member of an organization which purports to turn gay people straight, if you further are a member of another organization which peddles anti-gay and anti-trans bigotry to parents and schools in the guise of scientific guidance on raising healthy children, and you are discovered to have a history of taking „fun trip“s with a young male companion whom you met through Rentboy.com, I think the public, whom you are attempting to persuade of the evils of Teh Gays and their Agenda, is entitled to all the information which might aid in their evaluation of what sort of substance you are spreading in the name of Science and the Public Good.

Meet the Rev. Dr. George Alan Rekers.

Quelle: Shakesville